Prüfungsvorbereitung

Keine Angst vor den Prüfungen!

Man kann gewinnen und man kann verlieren - und im Leben wird beides passieren. Aber was ich nicht akzeptieren kann, ist aufgeben.

Zu Anfang eines Semesters scheinen sie noch in sehr weiter Ferne, aber sie kommen früher oder später auf dich zu: die Prüfungen. Ob nun mündlich (als Vortrag, im Rahmen einer Präsentation oder als klassischer Frage-Antwort-Test) oder schriftlich (als Klausur, in Form einer Hausarbeit oder eines Essays). Die Prüfungen dienen der Abfrage des Wissens in dem Fach, dass du belegt hast. Jedes Studienmodul wird auf die eine oder andere Art abgefragt. Das Ergebnis entscheidet über deine Note. In der Regel belegst du ein Modul und nimmst an einer (zumeist vorgegebenen) Prüfungsform teil.

Prüfungen sind immer ein Grund für Nervosität und Anspannung. Manche haben mit mehr Prüfungsangst zu kämpfen, andere belastet das nur teilweise. Wie gehst du gut vorbereitet in deine Prüfung? Wie nimmst du dir die Nervosität?

Je besser du vorbereitet bist, desto ruhiger kannst du an einer Prüfung teilnehmen. Wir haben hier ein paar Tipps für die Prüfungsvorbereitung zusammengefasst.

Welcher Lerntyp bist du?

Es gibt unterschiedliche Lerntypen. Finde heraus, wie du am besten lernen kannst. Manchen hilft es Musik während des Lernens zu hören, andere brauchen viel Ruhe. In Gruppen lernen: ja oder nein. Lernstoff mit eigenen Worten aufschreiben (Achtung: Schreibkrampfpotential!). Sich selber den Stoff vorlesen, um ihn noch mal mit eigenen Worten zu hören. Spiegel, Schreibtischlampen, Küchenfronten mit Notizzetteln versehen, um im Vorbeigehen oder beim Zähneputzen Stichwörter, Begriffserklärungen, Formeln usw. im Blick zu haben.

Es werden vier Lerntypen unterschieden: auditiver (Lernen durch Hören), visueller (Lernen durch Sehen), kommunikativer (Lernen durch Gespräche) und motorischer (Lernen durch Bewegung) Lerntyp. Die effektivste Form des Lernens ist, alle Sinne einzusetzen, wobei der Sinn am meisten beansprucht werden sollte, mit dem du am besten Lernen kannst – also welcher Lerntyp du bist.

Tipps zur Vorbereitung auf die Prüfung

Generell gilt: Eine frühzeitige Vorbereitung spart viel Zeit und Nerven während der Klausurphase. Außerdem gibt es dir eine gewisse Sicherheit für die anstehenden Prüfungen und Unklarheiten können noch rechtzeitig mit Kommilitonen oder auch Dozenten geklärt werden.

Der Stoff, der in den Vorlesungen und Seminaren vorkam ist zumeist Grundlage für Prüfungen. Insbesondere lohnt es sich in den letzten Wochen an Vorlesungen teilzunehmen, da Dozenten gerne noch ein paar wichtige Hinweise zum Ablauf oder Inhalt der Prüfung mitteilen.

Je nachdem, was dir am besten liegt, kannst du folgende Lernvarianten, -methoden wählen:

Tipps zur schriftlichen Prüfung

Das Thema „Zeit“ ist in Prüfungen so eine Sache. Generell ist diese immer relativ knapp bemessen, sodass insbesondere schriftliche Prüfungen unter enormen Zeitdruck geschrieben werden.

Tipps zwischen den Prüfungen

Tipps zur mündlichen Prüfung

Tipps bei Prüfungsangst

Eine gesunde Prüfungsangst ist natürlich und nicht negativ zu sehen! Sie mobilisiert deine Energien und schärft deine Konzentration auf das Wesentliche. Folgende Tipps können dir helfen, deine Angst zu mindern:

Was tun bei einem Blackout?

Verantwortlich für den Blackout sind zumeist der Stress und die Angst, die in einer Prüfungssituation empfunden werden. Also bedarf es nun Maßnahmen, die den Stresspegel reduzieren und den Körper beruhigen.

Bestehen oder nicht bestehen, das ist hier die Frage

Bestehst du die Prüfung, steht deine Note in dem Fach fest. Eine Nachprüfung ist (meistens) nicht möglich. Einige wenige bieten Verbesserungsprüfungen an, bei der du die Prüfung erneut ablegen kannst, um deine Note in dem Modul aufzubessern. Dies ist allerdings eine Ausnahme und wird der zuständige Dozent/Fachbereich entscheiden.

Eine Prüfung muss i. d. R. innerhalb von drei Versuchen bestanden werden. Bestehst du die Erstprüfung nicht, hast du normalerweise noch die Möglichkeit in die Zweit- und bei Bedarf in die Drittprüfung zu gehen. Werden auch diese nicht bestanden, so bedeutet das, dass das Modul endgültig nicht bestanden ist und das Studium nicht weiter fortgeführt werden kann.

Manche bestehen eine Prüfung auch mit Absicht nicht, beantworten bei schriftlichen Tests nicht alle Fragen, oder streichen das bereits geschriebene durch (ein Zeichen, dass diese Prüfung nicht bewertet werden soll). Einige Studenten tun dies bspw., weil sie wissen, dass sie den Stoff beherrschen, an dem Prüfungstag allerdings nicht mit den Fragen zurechtkommen, oder einen Blackout haben. In der Hoffnung, in der Zweitprüfung besser abzuschneiden, entscheiden sie sich während einer laufenden Prüfung für das nicht Bestehen.

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