Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement – Erfahrungsbericht aus dem ersten Ausbildungsjahr

Hallo zusammen! Ich heiße Lorena Gomez Schulz und bin 23 Jahre alt. Seit August 2018 befinde ich mich in der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der Stadt Essen.

Auf die Ausbildung bei der Stadt Essen wurde ich durch diverse Ausbildungsmessen, aber auch durch das Internet aufmerksam. Bekannte und Freunde berichteten mir ebenfalls von der vielversprechenden Ausbildung bei der Stadt Essen, was der ausschlaggebende Grund für mich war, ein Teil der Stadtverwaltung Essen werden zu wollen.

Am 01. August 2018 war es dann soweit, mein erster Tag als angehende Kauffrau für Büromanagement hatte begonnen. Der erste Tag startete mit einer Begrüßungsveranstaltung im Rathaus und endete mit einer Stadtrundfahrt durch das schöne Stadtgebiet von Essen.
In den darauffolgenden Tagen bekam ich die Möglichkeit die anderen Auszubildenden sowie die Ausbildungsabteilung durch weitere Gruppenaktivitäten, wie zum Beispiel durch einen Besuch des Fußballstadions Essen, näher kennenzulernen.

Nach der Einführungswoche begann dann mein erster Praxisabschnitt in der Finanzbuchhaltung, in welcher ich bis zum Ende des Jahres 2018 eingesetzt war. In meiner Abteilung, der Stammdatenpflege, arbeitete ich mit den verschiedensten Fachbereichen der Stadt Essen Hand in Hand, indem ich auf Anfrage neue Geschäftspartner im System anlegte. Des Weiteren pflegte ich SEPA-Lastschriftmandate, beispielsweise für Elternbeiträge, oder die Grundsteuer in unser System ein. Was mir an meinem Einsatz in der Finanzbuchhaltung besonders gut gefiel, ist, dass ich mit in den Vollstreckungsaußendienst durfte. Dort wurde mir die Möglichkeit geboten, die Finanzbuchhaltung aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Im Dezember 2018 startete dann mein zweimonatiger Berufsschulabschnitt am Erich-Brost-Berufskolleg in Essen. Es wurden Fächer, wie Kaufmännische Steuerung- und Kontrolle, Geschäftsprozesse und Büroprozesse unterrichtet. Nachdem die ersten Klausuren überstanden waren, fiel nun auch die Anspannung und ich konnte mich auf meinen neuen Praxisabschnitt im Welcome- und ServiceCenter Essen freuen.

Im Welcome-und ServiceCenter Essen kam nun ein neuer und spannender Aspekt dazu, nämlich der Kontakt mit Kunden. Das aktive Arbeiten mit dem Aufenthaltsgesetz bot mir ebenfalls einen neuen Einblick in die Vielfältigkeit der Stadtverwaltung. Meine Arbeit bestand aus einer Vielzahl von Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Führen von Beratungsgesprächen bezüglich eines Aufenthaltstitels oder die Vergabe von Terminen für eine Antragsstellung. Besonders gut gefiel mir, dass ich an den Terminen zur Antragsstellung und Erteilung eines Aufenthaltstitels aktiv teilnehmen durfte.

Das spannende an der Ausbildung bei der Stadt Essen ist, dass ich während meiner Praxisabschnitte einmal wöchentlich an der dienstbegleitenden Unterweisung am Studieninstitut Essen teilnehme. Diese bietet mir eine spannende und vielfältige Abwechslung zum Dienstalltag. Hier werden rechtswissenschaftliche Fächer, wie Arbeits- und Tarifrecht. Staats- und Europarecht und Verwaltungsrecht gelehrt. Im Rahmen der dienstbegleitenden Unterweisung bekamen wir als Kurs die Möglichkeit, mit einem Dozenten zusammen, einige Ausflüge zu organisieren. Wir entschieden uns dazu die Zeche Zollverein und das Bergbaumuseum in Bochum zu besuchen. Ein anschließendes gemeinsames Essen durfte natürlich nicht fehlen.

Im Juni 2019 endete mein zweiter und letzter Berufsschulabschnitt für das erste Ausbildungsjahr. Dieses Mal war die Freude umso größer, denn mit Überreichung des Jahreszeugnisses war das erste Ausbildungsjahr erfolgreich abgeschlossen. Nun bin ich besonders gespannt, denn am 01. August 2019 werde ich mein zweites Lehrjahr, im Praxisabschnitt bei der Volkshochschule Essen beginnen.

Da ich nicht nur Auszubildende, sondern auch Mutter bin, ist es für mich von großer Bedeutung, Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren zu können. Durch die geregelten Arbeitszeiten bei der Stadt Essen, bekam ich die Möglichkeit eine gewisse Routine in meinen Alltag einbringen zu können. Abgesehen davon bietet mir die Gleitzeit eine gute Flexibilität, da ich frei entscheiden kann, ob ich beispielsweise um 6:30 Uhr oder erst um 8:30 Uhr den Dienst aufnehme. Mein Wunsch, einen abwechslungsreichen Berufsalttag zu haben, wird durch die zahlreichen Praxisabschnitte, die dienstbegleitende Unterweisung und die Berufsschule erfüllt.

Ich bin sehr froh, mich für eine Ausbildung bei der Stadt Essen entschieden zu haben. Aus diesem Grund kann ich jedem, der auf der Suche nach einer abwechslungsreichen und spannenden Ausbildung ist, empfehlen sich bei der Stadt Essen zu bewerben!

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