1. Bedanke dich für die Einladung und bestätige den Termin: Manchmal bekommst du auch mehrere Terminvorschläge zur Auswahl. Melde dich telefonisch oder per E-Mail zurück und bestätige den Termin bzw. teile mit, für welchen Termin du dich entschieden hast.

2. Informiere dich über das Unternehmen: Besuche vorab die Unternehmenswebsite bzw. das Unternehmensprofil hier auf AUBI-plus und sammel Informationen über den Ausbildungsbetrieb wie Größe, Branche, Produkte, Standorte, Anzahl der Mitarbeiter uvm. 

3. Bereite dich auf typische Fragen vor: Einige Fragen sind Teil eines jeden Bewerbungsgesprächs, wie beispielsweise zu deinen Stärken und Schwächen sowie zu deinem Lebenslauf, deiner Motivation und der Unternehmenswahl.

4. Überlege dir auch eigene Fragen: Wie ist die Ausbildung organisiert? Welche Abteilungen durchläufst du? Wie sind die Chancen auf eine Übernahme? Wie geht es nach der Ausbildung weiter? Fragen zu stellen kommt gut an und zeigt dem Personaler, dass du wirklich an der Ausbildungsstelle interessiert bist. Stelle aber nur solche Fragen, die nicht schon vorher beantwortet worden sind.

5. Kleide und style dich angemessen: Kleidung und Frisur sollten wie bei einem richtigen Vorstellungsgespräch sauber, ordentlich und gepflegt sein. Bei Schminke und Schmuck gilt die bekannte Regel: Weniger ist mehr. Mascara, etwas Make-up und ein leichter Lippenstift reichen aus, um frisch auszusehen.

6. Wähle die passende Umgebung: Der Videocall sollte vor einem einfachen, aufgeräumten Hintergrund stattfinden. Um den richtigen Bildausschnitt für das Gespräch zu wählen, musst du deine Webcam im richtigen Winkel einstellen und die Licht- und Schattenverhältnisse testen. Tipp: Bei einigen Meeting-Plattformen hast du auch die Möglichkeit, den Hintergrund unscharf zu stellen - eine sichere und simple Wahl für den Videocall.

7. Teste deine Technik und sei pünktlich: Teste vor der Sitzung, ob Hardware und Software einwandfrei funktionieren. Unternehmen nutzen verschiedene Plattformen für virtuelle Interviews wie beispielsweise Zoom, GoToMeeting, Skype, Microsoft Teams. Du solltest daher unbedingt sicherstellen, dass die jeweilige Plattform einwandfrei bei dir funktioniert. Ein Testlauf mit Freunden, Eltern oder Geschwistern kann dir außerdem dabei helfen, deinen Bildausschnitt einzurichten und deine Mikrofon-, Kamera- und Toneinstellungen zu testen. Mit der Einladung bekommst du in der Regel einen Link, über den du der Besprechung beitreten kannst.

8. Sei voll bei der Sache: Achte darauf, Störungen durch Eltern, Geschwister, Haustiere, Telefonanrufe etc. zu vermeiden. Damit stellst du sicher, dass du dich voll und ganz auf das Bewerbungsgespräch konzentrieren kannst – so wie du es in einem persönlichen Gespräch auch tun würdest.

9. Achte auf Sprache und Rhetorik: Halte den Blickkontakt zu deinem Gesprächspartner, lächle und spreche bewusst, klar und deutlich. Achte auch auf dein Tempo, denn viele Menschen sprechen bei Nervosität zu schnell. Auch wenn du dir zur Vorbereitung Notizen gemacht hast, solltest du versuchen, möglichst frei zu sprechen und nichts abzulesen. Beim Gestikulieren solltest du nur kleine Handbewegungen machen.

10. Das Gespräch abschließen: Am Ende gibt es meist die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die dir während des Gesprächs noch eingefallen sind. Zum Schluss bedankst du dich für das Gespräch und fragst nach, wie es nun weitergeht und wann du mit einer Rückmeldung rechnen kannst.

Folgendes könnte dich auch interessieren


Was sind eigentlich Stressfragen?

Was sind eigentlich Stressfragen?

Man hört und liest es immer wieder: Im Vorstellungsgespräch werden Stressfragen gestellt. Aber was genau bedeutet das eigentlich? Mit dieser Art von Frage möchte der Personaler den Bewerber unter Druck setzen und ihn gleichzeitig aus der Reserve locken. Wir verraten dir, was dich erwartet und wie du dich am besten vorbereitest.

Ausbildung in Deutschland als Ausländer: Dies gilt es zu beachten

Ausbildung in Deutschland als Ausländer: Dies gilt es zu beachten

Du bist aus dem Ausland und möchtest eine Ausbildung in Deutschland machen? Dann hast du bestimmt viele Fragen: Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen? Wie finde ich am schnellsten einen Ausbildungsplatz in einem deutschen Unternehmen? Wir geben dir wichtige Tipps und Informationen zur dualen Ausbildung in Deutschland.

Wie werde ich eigentlich Virologe?

Wie werde ich eigentlich Virologe?

Kaum ein Beruf ist aktuell häufiger in den Medien präsent als der Virologe. Eine Berufsgruppe, die niemand so richtig auf dem Schirm hatte, informiert uns seit über einem Jahr fast täglich über aktuelle Entwicklungen rund um die weltweite Corona-Pandemie. Hier erfahrt ihr mehr über die Personen, die sich beruflich sonst eher im Hintergrund aufhalten.