E-Mail-Bewerbung für deine Ausbildung:
Mit Vorlagen und Tipps zum Traumjob
Du möchtest dich per E-Mail auf einen Ausbildungsplatz oder ein Praktikum bewerben? Erfahre, wie du Betreff und E-Mail-Text richtig formulierst, um zu punkten. Nutze unsere Tipps und kostenlosen Muster, um direkt durchzustarten!
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Was ist eine E-Mail-Bewerbung?
Eine E-Mail-Bewerbung ist eine Art der Online-Bewerbung, bei der du deine Unterlagen direkt per E-Mail an ein Unternehmen sendest. Sie ist eine der gängigsten Formen der Bewerbung.
Dabei schickst du deine Bewerbungsunterlagen – also Anschreiben, Lebenslauf, und Anlagen, als PDF gebündelt - im Anhang mit. Falls du dich fragst, wie diese aufgebaut sind, schau doch mal bei unseren Musterbewerbungen vorbei.
Den Mail-Text nutzt du, um kurz dein Anliegen zu schildern und über die angehängten Unterlagen zu informieren. Oft wird dieser kurze Text auch als „Begleitsatz“ bezeichnet.
Dank der E-Mail kannst du sicherstellen, dass deine Unterlagen direkt beim richtigen Ansprechpartner im Unternehmen eingehen und nicht verloren gehen.
Kurz gesagt: Dein E-Mail-Text übernimmt die Rolle als Türöffner. Der Hauptinhalt steckt in deinen Bewerbungsunterlagen im Anhang.
Was beinhaltet eine E-Mail-Bewerbung?
Deine E-Mail-Bewerbung besteht aus 4 wichtigen Bausteinen:
1.
Betreff: Damit der Empfänger weiß, worum es geht.
2.
Anrede: Deine persönliche Begrüßung des Ansprechpartners.
3.
E-Mail-Text / Begleitsatz: Ein kurzer Hinweis auf deine Unterlagen.
4.
Anhang: Deine Bewerbungsunterlagen.
So sieht deine E-Mail-Bewerbung aus:
Die Details deiner E-Mail-Bewerbung im Überblick
1. Der Betreff
Schreibe klar und deutlich, was der Inhalt der Mail ist. In deinem Fall also, worauf du dich genau bewirbst. Beispiel: „Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als [Beruf] zum Datum"
- „Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als [Beruf] zum [Datum]“
- „Bewerbung als [Beruf] – Ausbildungsstart [Datum]“
- „Bewerbung auf Ausbildungsplatz [Beruf] | Ref.-Nr. 2026-08“
- „Initiativbewerbung: Ausbildung zur [Beruf]“
- „Bewerbung um Schülerpraktikum – [Vornamen Name], [Datum]“
2. Die Anrede
Nutze den Namen des richtigen Ansprechpartners. Achtung: Checke, dass du ihn wirklich richtig geschrieben hast! Findest du keinen Namen in der Stellenanzeige, rufst du am besten im Unternehmen an und fragst nach. Kannst du den Ansprechpartner trotz aller Bemühungen nicht herausfinden, ist „Sehr geehrte Damen und Herren“ die sichere Wahl.
3. Der E-Mail-Text / Begleitsatz
Der Text in deiner E-Mail muss nicht lang sein. Schreib einfach, dass du dem Unternehmen deine Bewerbung für eine Ausbildung
zukommen lässt und sich deine Unterlagen im Anhang befinden. Vergiss aber nicht, deine Kontaktdaten für Rückfragen anzugeben.
Das sind zwei Muster für den Begleitsatz deiner E-Mail-Bewerbung – einmal für einen Ausbildungsplatz und einmal für ein Praktikum:
Beispiel: Ausbildungsplatz
Sehr geehrte [Frau Müller],
Hiermit bewerbe ich mich auf einen Ausbildungsplatz als [Beruf] für den Ausbildungsstart am [Datum].
Meine Bewerbungsunterlagen finden sie als eine gesammelte PDF-Datei im Anhang. Bei Rückfragen steheich Ihnen gerne per Telefon oder Mail unter den untenstehenden Kontaktdaten zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
[Vorname Name]
[Adresse]
[Telefonnummer]
Beispiel: Praktikum
Sehr geehrter [Herr Schmidt],
gerne würde ich bei Ihnen im Zeitraum vom [Datum] bis [Datum] ein Schülerpraktikum machen. Meine Bewerbungsunterlagen finden Sie im Anhang. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne über meine untenstehende Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
[Vorname Name]
[Adresse]
[Telefonnummer]
4. Der Anhang
Deine verschiedenen Bewerbungsunterlagen bündelst du zu einer einzigen PDF-Datei. Dafür kannst du einfach „PDF zusammenfügen“ im Netz suchen – eine schnelle kostenlose Lösung für dein Problem.
So sieht übrigens die Reihenfolge deiner Dokumente in der gebündelten Datei aus:
- Deckblatt (hier ist ein guter Platz für dein Bewerbungsfoto)
- Anschreiben
- Lebenslauf
- letztes Schulzeugnis
- vorletztes Schulzeugnis
- Praktikumsnachweise (bei mehreren Praktika sortierst du diese von neu nach alt)
- weitere Nachweise
Du suchst Vorlagen für deine Bewerbungsunterlagen? Unsere Musterbewerbungen zeigen dir, wie du dein Anschreiben und deinen Lebenslauf formulieren und gestalten kannst.
Wertvolle Tipps für deine E-Mail-Bewerbung!
Professionelle E-Mail-Adresse
Nutze eine Adresse, die deinen Vor- und Nachnamen enthält. Beispiel: „vorname.nachname@web.de“. Spitznamen oder "baller_99" wirken unprofessionell.
Der richtige Empfänger
Prüfe in der Stellenanzeige genau, an wen die Mail gehen soll. Ein Tippfehler in der Adresse führt dazu, dass deine Bewerbung nicht zugestellt werden kann.
Eine einzige PDF-Datei
Füge all deine Dokumente zu einer einzigen PDF-Datei zusammen. Das wirkt ordentlich und spart dem Personaler Zeit. Schicke niemals viele Einzeldateien!
Einheitliches Design
Da du alle Unterlagen bündelst, fällt ein Mix aus verschiedenen Schriftarten und Designs sofort auf. Achte auf ein einheitliches Aussehen und eine fehlerfreie Rechtschreibung. Alle Regeln der Formatierung kannst du in der DIN-Norm 5008 nachlesen.
Sinnvoller Dateiname
Benenne deine Datei sinnvoll und klar. Beispiel: „Bewerbung_Tischler_Vorname_Nachname.pdf“. So findet man dich im System sofort wieder.
Die Dateigröße
Dein Anhang sollte nicht größer als 5 MB sein, da viele Unternehmen sie sonst nicht empfangen können. Wenn die Datei zu groß ist, suche im Netz nach „PDF komprimieren“, um sie ohne Qualitätsverlust zu verkleinern.
Zeitpunkt zum Verschicken
Am besten verschickst du deine Bewerbung zu normalen Arbeitszeiten, also werktags zwischen 8 und 17 Uhr. Am Wochenende ist auch noch in Ordnung. Nachts solltest du sie nicht verschicken, da Uhrzeiten wie 3 Uhr unprofessionell wirken.
Bewerbungs-Check
Wie gut ist deine Bewerbung?
Finde es jetzt heraus!
Überprüfe mit dem Bewerbungs-Check, ob deine Bewerbung überzeugt.
E-Mail-Bewerbung vs. Online-Formular: Wo liegen die Unterschiede?
Eine Bewerbung per E-Mail ist nicht dasselbe wie eine Bewerbung über ein Online-Formular, oder auch Bewerberportal genannt. Im Portal füllst du einzeln vorgegebene Felder aus und lädst Dokumente auch getrennt hoch.
Bei der E-Mail-Bewerbung hingegen hast du mehr Freiheit: Du schreibst eine persönliche Nachricht direkt an deine Kontaktperson und schickst deine Unterlagen gesammelt als Anhang mit.
Deine finale Checkliste: Alles bereit?
- Empfänger: Adresse korrekt und ohne Tippfehler übernommen?
- Betreff: Kurz, aussagekräftig und mit deinem Namen?
- Absender: Nutzt du eine seriöse E-Mail-Adresse?
- Anrede: Ist der Name des Ansprechpartners richtig geschrieben?
- Inhalt: Ist der Text fehlerfrei und freundlich?
- Kontaktdaten: Stehen deine Nummer und Adresse am Ende?
- Anhang: Ist alles in einer PDF-Datei gebündelt?
- Dateiname: Hat das PDF einen klaren Namen (z. B. Bewerbung_Vorname_Nachname.pdf)?
- Dateigröße: Ist der Anhang kleiner als 5 MB?
Die E-Mail final verschicken
Der letzte Check: Sicher ist sicher
Bevor du auf „Senden“ klickst, schicke die E-Mail zur Probe an dich selbst oder an Freunde und Familie. So kannst du noch einmal überprüfen:
- Lässt sich der Anhang problemlos öffnen?
- Sieht das Layout sowohl auf dem Handy als auch am PC gut aus?
Dann ist es so weit: Endlich kannst du deine Bewerbung abschicken!
Und was passiert danach?
Nach dem Absenden musst du etwas Geduld haben. Manchmal kriegst du aber eine Eingangsbestätigung, damit du weißt, dass deine E-Mail sicher angekommen ist.
- Die Wartezeit: In der Regel dauert es bis zu 2 Wochen, bis du eine Rückmeldung erhältst.
- Spam-Check: Schau immer wieder in deinem Spam-Ordner nach. Manchmal landet deine Einladung zum Vorstellungsgespräch leider dort, und die willst du ja nicht verpassen!
- Nachhaken: Du hast nach 2 Wochen noch keine Antwort bekommen? Ruf im Betrieb an und frage freundlich nach dem Stand deiner Bewerbung. Das zeigt starkes Interesse und bringt dich wieder in Erinnerung.
FAQ
- Bewerbung-Beruf-Vorname-Nachname
Weitere Informationen
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